Rasierpickel (medizinisch Pseudofolliculitis) entstehen, wenn Haare nach der Rasur einwachsen oder Follikel sich entzünden. Das Ergebnis: rote Pünktchen, Juckreiz, manchmal kleine Eiterpickel – typisch an Beinen, Achseln, Bikinizone und im Gesicht. Die gute Nachricht: mit der richtigen Technik ist das fast komplett vermeidbar.
Warum Rasierpickel entstehen
- Zu stumpfe oder unsaubere Klingen reizen die Haut und schieben Bakterien in den Follikel.
- Rasur gegen die Wuchsrichtung schneidet Haare unter der Hautoberfläche ab – sie wachsen leichter ein.
- Trockene Rasur ohne Gleitmittel erzeugt Mikroverletzungen.
- Keine Nachpflege → gereizte, entzündungsanfällige Haut.
So beugst du vor – Schritt für Schritt
- Vorher aufweichen: warm duschen, Haut und Härchen weich werden lassen.
- Sanft peelen (1–2×/Woche): entfernt abgestorbene Haut, die Poren verstopft und Haare einwachsen lässt. Schau in Körperpflege nach gut bewerteten Körperpeelings.
- Scharfe Klinge + Gleitmittel: immer frische Klinge, immer Rasierschaum/-gel – nie trocken.
- Mit der Wuchsrichtung rasieren: weniger gründlich, aber viel weniger eingewachsene Haare.
- Nachpflege: beruhigende, alkoholfreie Feuchtigkeitspflege. Wirkstoffe wie Aloe, Panthenol oder Niacinamid beruhigen; bei Unreinheiten hilft Salicylsäure, die Poren frei zu halten.
Was tun, wenn sie schon da sind?
Nicht kratzen oder ausdrücken – das reizt zusätzlich und kann Narben hinterlassen. Kühlen, beruhigende Pflege, und ein paar Tage nicht über die gereizte Stelle rasieren. Eingewachsene Haare löst sanftes Peelen mit der Zeit. Halten Entzündungen an oder eitern stark, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Passende Pflege findest du in Körperpflege – nach echten Bewertungen sortiert, ehrlich verglichen.
Quellen: American Academy of Dermatology (aad.org).