Ziehen im Unterbauch, Krämpfe, Rückenschmerzen: Regelschmerzen (medizinisch Dysmenorrhoe) betreffen einen Großteil der menstruierenden Menschen. Sie entstehen, wenn sich die Gebärmutter zusammenzieht, um die Schleimhaut abzustoßen. Diese belegten Mittel helfen – ganz ohne Wundermittel-Versprechen.
Was laut Studien lindert
- Wärme: Eine Wärmflasche oder ein Wärmepflaster auf dem Unterbauch wirkt in Studien ähnlich gut wie gängige Schmerzmittel – Wärme entspannt die verkrampfte Muskulatur.
- Bewegung: Leichte Bewegung, Dehnen und Yoga verbessern die Durchblutung und können Krämpfe reduzieren.
- Magnesium: Kann Muskelkrämpfe abmildern; einige Studien zeigen einen Nutzen bei Regelschmerzen. Magnesium-Präparate findest du in gut bewerteten Apotheken-Sortimenten.
- Omega-3 & ausgewogene Ernährung: entzündungshemmende Ernährung kann die Beschwerden über die Zeit senken.
- Entspannung & Schlaf: Stress verstärkt die Schmerzwahrnehmung – Entspannungstechniken helfen mit.
Wann Schmerzmittel sinnvoll sind
Entzündungshemmer (NSAR wie Ibuprofen) wirken gezielt gegen die schmerzauslösenden Botenstoffe und sind bei starken Krämpfen eine wirksame Option – am besten früh und nach Packungsbeilage bzw. ärztlichem Rat.
Wann zum Arzt?
Sehr starke, plötzlich neue oder zunehmende Schmerzen, Schmerzen außerhalb der Periode oder Beschwerden, die den Alltag massiv einschränken, gehören ärztlich abgeklärt (mögliche Ursachen wie Endometriose). Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung.
Quellen: IQWiG (gesundheitsinformation.de), NHS, Cochrane Reviews zu Wärme & Bewegung.